Lookbook H/W 26-27

Frühjahr/Sommer 2026

Ein neues Kapitel für die warme Jahreszeit

Die Kollektion Frühjahr/Sommer 2026 befasst sich mit dem Übergang von schweren, deckenden Stoffen hin zu einer Garderobe, die das Zubettgehen und die späten Abendstunden begleitet, ohne zu beschweren. Im Zentrum stehen Fasern, die auf der Haut kaum spürbar sind: Micromodal, Viskose und weicher Satin. Diese Materialien eignen sich für die steigenden Temperaturen, weil sie überschüssige Wärme weniger festhalten und zugleich einen präzisen Fall bieten. Die Auswahl reicht von kurzen Kimonos über zweiteilige Sets bis zu langen Nachthemden.

Was diese Kollektion von anderen unterscheidet

Viele Teile der Saison reduzieren die Schnittführung auf das Nötigste. Ein kurzer Kimono aus Micromodal fällt locker und bleibt dennoch formklar. Ein T-Shirt-Nachthemd mit Spitzenbesatz verzichtet auf unnötige Raffungen und gewinnt dadurch an Ruhe. Wer es luftiger bevorzugt, findet Modelle aus Tüll, die bewusst mehr Haut zeigen, ohne ihre Funktion als Nachthemd zu verlieren. Diese Bandbreite erlaubt es, das passende Stück nach der eigenen Schlafgewohnheit zu wählen – nicht nach einem allgemeinen Ideal.

Micromodal: der stille Grundstoff

Micromodal stammt aus der Familie der Viskosen und ist für seine glatte Oberfläche bekannt. In dieser Kollektion tritt es in Kombination mit Spitze auf, etwa bei Nachthemden im Tunika-Stil oder als Grundlage für einen kurzen Kimono mit ¾-Ärmeln. Das Material hat den Vorteil, dass es sich geschmeidig an Schulter und Arm anpasst, ohne einzuengen. Die Spitzenkanten sind dabei bewusst filigran gehalten, damit das Gesamtbild leicht bleibt.

Viskose und Satin: kühle Klarheit

Viskose tritt in dieser Saison mit einem blau-weißen Wolkenmuster auf. Das Muster ist kein Zufall – es verstärkt den Eindruck von Frische, ohne laut zu werden. Ein Negligé mit Spaghettiträgern oder ein zweiteiliger Pyjama mit Hemd-Oberteil und Shorts nutzen diese Eigenschaft für ein Bild, das von Weite lebt. Satin wiederum erscheint in reinem Weiß und himmelblauen Tönen, als langes Nachthemd oder verführerisches Negligé. Beide Fasern unterscheiden sich im Griff: Viskose wirkt weich und trocken, Satin eher glatt und kühlend. Die Wahl hängt davon ab, welches Hautgefühl im Schlaf angenehmer ist.

Wie man das richtige Stück findet

Vor der Auswahl steht die Frage nach dem eigenen Wärmebedürfnis. Wer nachts leicht friert, greift zu einem langen Schlafshirt oder einem enganliegenden Nachthemd aus Micromodal. Wer das Gefühl von Umhüllung sucht, aber keine Ärmel möchte, findet Spaghettiträger-Modelle aus Viskose und Satin. Die kurzärmelige Variante ist ein Kompromiss, der die Schultern bedeckt und die Arme frei lässt. Entscheidend ist nicht die Jahreszeit allein, sondern die Bewegung im Bett: Weite Schnitte geben nach, schmale Schnitte bleiben am Körper. Beides hat seinen Platz – die Kollektion führt beides nebeneinander.

Frühjahr/Sommer 2026 | Coemi (52 Zeichen)
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