Lookbook H/W 26-27

Frühjahr/Sommer 2025

Die wärmere Saison braucht eine neue Bestandsaufnahme

Wenn die Temperaturen steigen, verliert das gewohnte Nachthemd plötzlich an Leichtigkeit. Der Stoff liegt zu schwer auf, die Ärmel sind zu lang, die Farbe fühlt sich nach Winter an. Die Kollektion Frühjahr/Sommer 2025 beantwortet genau dieses Problem: Sie versammelt Stücke, die für warme Nächte entwickelt wurden, ohne auf die präzise Verarbeitung zu verzichten, die man von Coemi erwartet. Micromodal, Viskose und Satin bilden dafür die Grundlage – jedes Material bringt eine andere Qualität mit, die je nach Anspruch an Feuchtigkeitstransport, Fall und Oberflächengefühl ihren Platz hat.

Micromodal, Viskose oder Satin: Welcher Stoff passt zu welcher Nacht?

Diese drei Materialien stehen im Zentrum der Saison. Micromodal überzeugt durch eine besonders glatte, kühle Haptik, die sich bei hohen Temperaturen als angenehm erweist. Viskose fällt weicher als Baumwolle und nimmt Farben wie das blau-weiße Wolkenmuster der Kollektion mit einer eigenen Tiefe auf. Satin schließlich bringt eine fließende Eleganz mit, die vor allem bei langen Nachthemden mit Spaghettiträgern zur Geltung kommt. Wer nachts leicht schwitzt, greift eher zu Micromodal-Klassikern wie dem Nachthemd im Tunika-Stil mit kurzen Ärmeln. Wer beim Auskleiden am Morgen einen Moment verweilen möchte, findet in Satin eine Alternative mit klarer Abendwirkung.

Zwischen Negligé, Pyjama und Kimono: Drei Schnitte für unterschiedliche Ansprüche

Die Wahl hängt vom persönlichen Rhythmus ab. Ein zweiteiliger Pyjama wie der Zweiteiler aus Micromodal mit Spitze eignet sich für Nächte, in denen Bewegung im Schlaf keine Einschränkung verträgt. Das Hemd-Oberteil bleibt körpernah, die lange Hose gibt den Beinen Raum. Anders das Negligé: Das Modell aus himmelblauem Satin mit weißer Spitze lebt von der Verstellbarkeit der Träger und einer Silhouette, die im oberen Bereich mehr Haut zeigt, ohne den Rumpf vollständig freizulegen. Der kurze Kimono wiederum funktioniert als leichte Schicht über dem Nachthemd – etwa der Kurz-Kimono aus blau-weißer Viskose, dessen weite Ärmel die Luft zirkulieren lassen, wenn der Morgen noch kühl ist.

Worauf beim Auswählen achten?

Drei Kriterien entscheiden, ob ein Stück für warme Nächte wirklich funktioniert: der Schnitt der Ärmel, die Position der Spitze und die Länge des Beins. Kurze Ärmel oder Spaghettiträger verhindern das Gefühl von eingeschlossener Wärme. Spitzenbesätze an Ausschnitt oder Saum sollten flach verarbeitet sein, damit sie auf empfindlicher Haut nicht reiben. Und die Länge von Hose oder Nachthemd bestimmt, wie viel Bein nachts frei bleibt – eine Frage, die bei steigenden Temperaturen schneller zur Präferenz wird, als man denkt.

Frühjahr/Sommer 2025 Nachtwäsche | Coemi
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